XENOM wechselt vom Vertragsmodell zur eigenen Fertigung. Das Unternehmen hat einen Produktionskomplex und ein R&D-Zentrum in der Provinz Guangdong (VR China) in Betrieb genommen, das im Rahmen der Foshan Xenom Technology Co., Ltd. arbeitet.
Die aktuelle Fläche des Standorts beträgt 1.200 m² mit infrastrukturellem Skalierungspotenzial auf 4.200 m² und einer Auslegungskapazität von bis zu 20.000 Geräten pro Monat.
Der neue Standort bündelt Elektronikentwicklung, schnelles Prototyping, Bestückung, Montage, Klimaprüfungen und Qualitätskontrolle unter einheitlicher Leitung.
Kernvorteile der vertikalen Integration
• Ultrakurzer F&E-Zyklus („Idee – Prototyp – Serie“)
Für ein Produkt an der Schnittstelle von Mechanik, Sensorik, Konnektivität, Positionierung und KI-Algorithmen ist die Geschwindigkeit der Hypothesenvalidierung entscheidend. Konstruktive Anpassungen, Musterbau und Feldtests erfolgen nun an einem Standort, ohne auf Produktionsfenster externer Fabriken warten zu müssen.
• Durchgängige Qualitätskontrolle und Rückverfolgbarkeit
Ein einheitliches Managementsystem deckt den gesamten Kreislauf ab: von der Eingangskontrolle der Komponenten und dem Löten der Platinen bis hin zu Firmware, Versiegelung und Endprüfung des fertigen Produkts.
• Eigenes Präzertifizierungslabor
Der Prüfkomplex ist mit Ausrüstung für Stresstests nach internationalen Sicherheitsstandards ausgestattet: EN 397 (Europäische Union), ANSI/ISEA Z89.1 (USA) und CSA Z94.1 (Kanada), einschließlich Klimaprüfungen bei Temperaturen bis −30 °C. Dies reduziert die Zahl externer Iterationen und beschleunigt den Marktzugang zu internationalen Märkten.
• Direkte Steuerung von Wirtschaftlichkeit und Skalierung
Der Verzicht auf Margen von Vertragsfertigern und die direkte Kontrolle der Lieferketten machen die Kostenstruktur transparent und bei steigenden Produktionsvolumina beherrschbar.